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Abteilung Numismatik
Leitung: Dr. Bernward Ziegaus
Die Archäologische Staatssammlung verfügt über einen reichen Bestand an keltischen, römischen und frühmittelalterlichen Fundmünzen aus Bayern. Das macht sie zu einer bedeutenden Adresse für die Numismatik in Deutschland.
Neben den vielen keltischen Münzfunden aus der Siedlung von Manching bei Ingolstadt handelt es sich um Gold- und Silbermünzhorte, welche in Südbayern, Franken und dem Untermaingebiet in den letzten 20 Jahren entdeckt wurden.
Sie geben einen interessanten Einblick in ein bereits in vorrömischer Zeit existierendes, stark differenziertes Geldsystem. Der Grundstock der Sammlung römischer Fundmünzen stammt aus Grabungen in Kastellen an der Donau und Siedlungen im Voralpenland und umfasst heute etwa 15.000 Stücke.
Zu den bedeutendsten Neuerwerbungen zählen Prägewerkzeuge aus spätkeltischer Zeit, welche neue Erkenntnisse zur Münzprägetechnik erwarten lassen.
Ein besonderer Akzent der Forschungsarbeit liegt auf der experimentellen Erforschung antiker Herstellungsverfahren bei keltischen Münzen. Entsprechende Untersuchungen werden in Verbindung mit dem Lehrstuhl für Mineralogie und Geochemie der Technischen Universität München durchgeführt.
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Goldener Münzschatzfund von Sontheim, Lkr. Unterallgäu |
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