Sonderausstellungen

"Netzwerk Antike in Bayern"

Sonderausstellung im Infopoint für Museen & Schlösser in Bayern

Das Museumsnetzwerk "Antike in Bayern" präsentiert sich im Infopoint für Museen & Schlösser in Bayern in einer gemeinsamen Sonderausstellung. Ausgewählte Objekte geben Einblick in die jeweiligen Schwerpunktthemen der einzelnen Häuser.

Welche Museen bzw. archäologische Parks im Netzwerk gemeinsam vertreten sind, sehen Sie hier.

Ort: Infopoint Museen & Schlösser in Bayern
Laufzeit: 26. Januar bis 2. April 2022

Kunst in Miniatur - Antike Gemmen aus Bayern

Als antike Kunst in Miniatur haben Gemmen immer schon eine große Faszination ausgeübt. Sie dienten - meist in Ringe eingesetzt - nicht allein als modische Accessoires und Statussymbole, sondern auch zum Siegeln von Dokumenten, zum Schutz vor bösen Mächten oder als Liebesgeschenke. 

Antike Gemmen gelangen oft ohne konkrete Herkunfstangaben in öffentliche  und private Sammlungen. Die Sonderausstellung präsentiert hingegen Exemplare aus der Archäologischen Staatssammlung, für die jeweils ihr bayerischer Fundort und meist sogar ihr archäologischer Kontext bekannt sind. So können sie Auskunft über das Leben in den römischen Provinzen auf dem Gebiet des heutigen Bayern geben.

Auch im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern erfreuten sich antike Gemmen großer Beliebtheit und wurden vielfach nachgeahmt. Die Ausstellung zeigt - exklusiv am Standort Manching - beeindruckende Beispiele aus dem kirchlichen und höfischen Kontext, beleuchtet die Aspekte Sammeln und Forschen und stellt einen modernen Gemmenschneider aus Passau näher vor.

Ort: kelten römer museum manching
Laufzeit: 24. Juli 2021 bis 6. Februar 2022

Die Nonnen vom Max-Joseph-Platz

Sonderausstellung Burg Grünwald

Bis zur Säkularisation im Jahr 1802 befand sich am Max-Joseph-Platz in München ein weithin berühmter Franziskanerkonvent mit zwei zugehörigen Nonnenklöstern. Bei einer Ausgrabung anlässlich von Erdarbeiten zur Erweiterung der Tiefgarage unter dem Max-Joseph-Platz wurde 1982 die imposante Gruftanlage der Frauenklöster gefunden. Der Franziskanerkonvent mit dazugehörigem Friedhof befand sich an der Stelle des heutigen Nationaltheaters (Bayerische Staatsoper) und reichte bis weit in den Max-Joseph-Platz und die Maximilianstraße hinein. Das Ridler-Nonnenkloster stand an der Stelle des Königsbaus der Residenz, das Püttrich-Nonnenkloster an der nördlichen Ecke der Residenz- und Perusastraße. Die Klöster waren im 13. Jahrhundert gegründet worden und entwickelten sich bald zu einem wissenschaftlichen und politischen Zentrum von europäischem Rang.

Ort: Burg Grünwald
Laufzeit:
29. September 2021 bis 19. Juni 2022

500 Jahre Grünwalder Konferenz

Sonderausstellung Burg Grünwald

Anlässlich des 500. Jahrestages zeigt die Archäologische Staatssammlung in Kooperation mit der Gemeinde Grünwald und der benachbarten Kirche St. Peter und Paul eine Ausstellung zur Grünwalder Konferenz (um den 10. Februar 1522). Die Konferenz, einberufen von den beiden Herzögen Wilhelm IV. und Ludwig X., hatte weitreichende Folgen für Bayerns zukünftige Religionspolitik bis in die Gegenwart.Konkret ging es um die Abwehr lutherischen Reformbestrebens und das Festhalten am „wahren Glauben“. Bayern wurde in der Folge somit zum Schauplatz der Gegenreformation und neben Spanien und Österreich zum Zentrum der katholischen Welt. In der Ausstellung im Burginnenhof und auf dem Kirchenvorplatz informieren lebensgroße Figuren, die Protagonisten der Konferenz, den Besucher über das geschichtsträchtige Ereignis. Eine Vortragsreihe der Gemeinde Grünwald ergänzt das Programm. Eintritt frei.

Ort: Burg Grünwald, Innenhof
Laufzeit: ab 10. Februar 2022