Publikationen

Die Archäologische Staatssammlung gibt mehrere Schriftenreihen heraus: Monographien, Online-Publikationen, Museumsführer sowie Broschüren zu den Sonderausstellungen. Sie ist verantwortlich für die Redaktion und Geschäftsführung der wissenschaftlichen Zeitschrift "Bayerische Vorgeschichtsblätter", die von der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben wird. Diese Veröffentlichung ist ein institutionenübergreifendes Fachorgan bayerischer Landesgeschichte mit fachspezifischem Bezug auf die Bayerische Landesarchäologie.

Abhandlungen und Schriften der Archäologischen Staatssammlung

Brigitte Haas-Gebhard: Unterhaching. Eine Grabgruppe der Zeit um 500 n. Chr. bei München.Bd.1 (München 2013) (25.00 Euro)

Bernhard Overbeck: Zum keltischen Schatzfund von Neuses. Bd.2 (München 2016) (19.80 Euro)

Rupert Gebhard und Rüdiger Krause: Bernstorf. Archäologisch-naturwissenschaftliche Analysen der Gold- und Bernsteinfunde vom Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Oberbayern.Bd.3 (München 2016) (49.00 Euro. Lieferung auf Rechnung, zzgl. Versandkosten)

Helga Furtmayr, München-Giesing. Ein frühmittelalterliches Gräberfeld vor der Stadt. Abhandlungen und Bestandskataloge der Archäologischen Staatssammlung, Digital Band 1 (München 2017). 111 S. mit 5 Abb. und 52 Tafeln, ISBN 978-3-927806-44-3. Den Link zum kostenlosen Download finden Sie hier.

Mit der Neuerscheinung „München-Giesing“ wird wahrhaft historisches Material publiziert. Dieser erste Band der Reihe „Abhandlungen und Bestandskataloge der Archäologischen Staatssammlung Digital“ ist gleichzeitig der Auftakt für weitere Online-Publikationen. Die Arbeitsgemeinschaft Archäologie München ermöglicht mit dieser und anderen Veröffentlichungen zukünftig einem breiten Publikum einen einfachen Zugang zur Archäologie in der Landeshauptstadt.
Entdeckt wurden die frühmittelalterlichen Grabfunde von Giesing schon 1914, beim Bau der Icho-Schule. Ausgräber war der damalige Assistent der Staatssammlung, Gero von Merhart (1886–1959), der später als Professor den ersten deutschen Lehrstuhl für Vor- und Frühgeschichte in Marburg innehaben sollte.

Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden die Giesinger Fundstücke bereits 1927 in einer Sonderausstellung der Staatssammlung, „Aus Münchens Vorzeit“, die in der Alten Akademie an der Neuhauser Straße mit großem Erfolg präsentiert wurde.  Wissenschaftlich ausgewertet hat sie jetzt schließlich Helga Furtmayr im Rahmen einer Münchner Dissertation, deren wichtigsten Erkenntnisse hiermit vorgelegt werden.

 Bestellung von Publikationen ist unter Kontakt / Service möglich.