Sonderausstellungen

"Licht ! Lampen und Leuchter der Antike" Burg Grünwald

Die Ausstellung läuft bis zum 16.9.2018

Künstliches Licht verlängert den Tag, es ermöglicht längeres Arbeiten aber auch ausgedehntes Feiern. Es schafft andächtige Stimmungen in den Wintermonaten oder gibt den Verstorbenen Geleit auf ihrem Weg.

Die neue Studioausstellung in der Burg Grünwald präsentiert frühe Beispiele antiker Lampen - von einfacher Massenware bis zu aufwendigen Einzelstücken. Sie verfolgt die Entwicklung der Variationen in den vorderasiatischen, griechischen, römischen, byzantinischen und frühislamischen Kulturrräumen vom 8./7. Jh. v. Chr. - beginnend mit Kienspanfackeln der Bergleute aus dem Salzbergwerk von Hallstatt, über die vielfältig verzierten Öllämpchen der Römer - bis zu den Lampen des Hochmittelalters aus Kleinsasien.

Ort: Burg Grünwald, Zeillerstr. 3., Die - So 10.00 - 17.00 Uhr

Die Archäologische Staatssammlung zu Gast im Münchner Stadtmuseum:

ab 29.11.2017 Kabinettausstellung "Archäologisches Schaufenster: Funde vom Marienhof" als Kooperationsausstellung mit dem Münchner Stadtmuseum

Allein in der Münchner Altstadt fanden bisher über 250 archäologische Ausgrabungen statt. Was geschicht mit den Funden anschließend? Angeregt durch die großen Grabungen am Marienhof 2011/2012 bildeten zahlreiche staatliche und städtische Stellen eine Arbeitsgemeinschaft "Archäologie München". Spezialisten wie Archäologen, Botaniker, Zoologen, Anthropologen und Historiker erforschen Alltagsleben, Umwelt und Stadtbild Münchens seit dem Mittelalter. Am Beispiel des Marienhofes und seiner vielfältigen Geschichte werden nun Aspekte aus dieser Forschung präsentiert. Keramik, Glas- und Lederfunde erzählen dabei vom Alltag, Tierknochen von der Beziehung Mensch-Tier, Pflanzenreste von der Ernährung der mittelalterlichen und neuzeitlichen Münchner. Auch die jüngste Vergangenheit wird am Marienhof präsent, zeugt doch das verformte Hotelgeschirr vom Café Deisler von den Bombenangriffen im zweiten Weltkrieg.

Ort: Münchner Stadtmuseum, St. - Jakobsplatz 1, Di - So 10.00 - 18.00 Uhr

"Die Bilderwelt der Kelten" kelten römer museum manching

5.7.2018 - 27.1.2019

Die Kelten prägten im 1. Jahrtausend v. Chr. weite Teile Mitteleuropas, sie brachten aber keine eigenen Schriftzeugnisse hervor. Dank langjähriger Erforschung lässt sich die keltische Kultur jedoch durch ihre Alltagsgegenstände erschließen, die oft mit kunstvoller Ornamentik verziert sind. Ausgehend von der abstrahierenden Kunst der späten Hallstattzeit, entsteht seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. - beeinflusst durch Anregungen aus dem Mittelmeerrraum und dem Vorderen Orient - ein eigenständiger keltischer Kunstsstil: Mensch und Tier werden als phantastische Mischwesen dargestellt. Florale Motive auf Schmuck-, Tracht- und Gebrauchsgegenständen, figürliche Verzierungen und individuele Münzbilder entstehen. Sie sind eindrückliche Bildwerke der mitteleuropäischen Eisenzeit.

Die Archäologische Staatssammlung präsentiert in Manching über 100 Highlights, von denen viele erstmals ausserhalb von München zu sehen sind.

Informationen zu Veranstaltungen, Führungen und Preisen unter:

museum-manching.de

Ort: Im Erlet 2, 85077 Manching