1636 - Ihre letzte Schlacht

Der Dreißigjährige Krieg zwischen 1618 und 1648 hatte verheerende Auswirkungen auf Millionen von Menschen, die an Hungersnöten, Seuchen, Abgabenzwängen und Plünderungen litten. Im Rahmen der Ausstellung „1636 – ihre letzte Schlacht. Leben im 30-jährigen Krieg“, beschäftigt sich die Archäologische Staatssammlung mit den Lebensumständen der Söldner in diesem Krieg. Im Mittelpunkt steht die im Frühjahr 2007 von Bauarbeitern südlich von Wittstock/ Dosse in Brandenburg erste entdeckte Massenbestattung diesen Krieges. Mehr als 120 Soldaten fanden darin ihre letzte Ruhe.
In 12 Kapiteln erhält der Besucher einen Einblick in den Lebens-  und Berufsalltag der Söldner im Feld, das Lagerleben, die medizinische Versorgung und den Schlachtenverlauf sowie seinen Folgen.
Der originale Feldherrenstab von Johann t´Serclaes Tilly steht als zentrales Objekt, das die Geschichte des 30jährigen Krieges in Bayern unterstreicht.